LiuHe BaFA
wird auch die Königin der Inneren Kampfkünste genannt. In den Bewegungen verschmelzen die kreisförmigen Bewegungen des Taijiquan, die spiralförmigen, schnellen Drehungen des Baqua Zhang und die direkten geraden Attacken des Xing Yi Quan.
Entwickelt wurde LiuHe BaFa in die Zeit zwischen 871-989 von dem taoistischen Weisen und Einsiedler Chen Tuan, der auch als „Schlafender Unsterblicher“ bekannt war.
Im Lauf der Jahrhunderte wurde LiuHe BaFa nur an wenige Ausgesuchte weitergegeben.
Mit dem Beginn
der Neuzeit wurde Wu I Hui (1887-1961) in der Kunst des LiuHe BaFa
unterwiesen. Drei Generationen später hat Meisterin Jennifer Lee (Li Yu Hua) das Erbe von ihrem Meister Zhou Shu Sheng, einem
der letzten lebenden Schätze Chinas, übernommen.
Ihre Schüler in Berlin und Dresden bilden nun die nächste Generation.
Diese Innere Kampfkunst kultiviert erhöhte Geist-Körper-Aufmerksamkeit, das heißt Körper und Geist werden in einer entspannten Weise verbunden und in Harmonie gebracht.
Das wichtigste Ziel ist es, eine sehr hohe Aufmerksamkeits- und Bewustseinsstufe zu erreichen. Ist ein hohes Level erreicht, wird sich das in der Form, im Körper und im Charakter des Übenden manifestieren.